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GT Fischen : Riesenmakrelen bis zu 60 kg - Angeln in Oman
Sportangeln im authentischen Flair

Angeln Sie sich Riesenmakrelen bis zu 60 kg! Rein mit den Popper, die Haken angespitzt, rein damit ins Wasser und Petri Heil!!!

Strandangeln in Oman, Stech- und Geigenrochen über 100 kg
Angeln am weißen Strand

Schaffen Sie es? einen Stechrochen oder Geigenrochen über 100 kg Schwergewicht zur Strecke zu bringen? Adrenalin und krampfhafte Kämpfe garantiert!

Zackenbarsch Angeln im Süd-Oman, über 25 kg - Angeltouren Oman
Einzeln oder in Gruppe: Angeln bis zum äußerten Limit

Nichts geht über das Köderangeln: Steigen Sie in Ihre Angelausrüstung, Handschuhe an und ab geht's! Worauf warten Sie? Angeln Sie sich die prächtigsten Zackenbarsche, die es in den Ozeanen gibt!

GT Fischen: Riesenmakrelen bis zu 50 kg - Angeltour Oman
Angelrute in die Hand! Auf Sie warten überwältigende Erlebnisse!

Die Angelschnur gesichert, Köderfisch ins Wasser, 2-3 Zuckungen an der Wasseroberfläche und der Adrenalinpegel steigt: über 50 kg Muskelkraft will es mit Ihnen aufnehmen! Eine Riesenmakrele!

Gelbschwanzmakrele Fischen : Bernsteinmakrele bis zu 15 kg - Angeln Oman
Ihre Blicke schweifen prüfend über den Horizont. Auf alles gefasst?

Eine Jagd steht bevor, der Haken der Wurfangel landet genau richtig. Nervenkitzel pur. Ein kräftiger Kampf und was taucht auf? Eine 15 kg schwere Bernsteinmakrele!

Sonnenuntergang im Süden Omans, genauer gesagt in Salalah / Angeltouren Oman
Wohlige Entspannung vor herrlichem Sonnenuntergang

Nach solch einem aufregenden Angelabenteuer, geht nichts über eine gemütliche Tasse Tee auf der Terrasse!

Das Fischvorkommen im Süden des Sultanats Oman

Es gibt so viele Fische in den Gewässern von Oman, dass eine vollständige Auflistung den Rahmen sprengen würde. Die am häufigsten vorkommen, sollen aber hier als Überblick und Vorgeschmack kurz beschrieben werden.

Die Makrelen

Die große Familie der Carangidea zählt sechs Gattungen und ein duzend Arten. Darunter finden Sie folgende in Oman:

Die Riesenmakrele (Giant Trevally – GT) erfreut sich einem ganz besonderen Bekanntheitsgrad. Diese Art mit dem lateinischen Namen caranx ignobilis, auch Stachelmakrelen (carangidae) oder Pferdemakrelen genannt, kommen in diesen tropischen Gewässern von Oman sehr häufig vor. Ein wahrlich beeindruckender Fisch, der bis zu 170 cm lang und 80 kg schwer werden kann! Seine wuchtige Masse und Größe setzt er wacker und hartnäckig im Zweikampf ein, deshalb ist er bei den Extremanglern so begehrt. Seine Kampfeslust brachte dieser Makrele übrigens das GT-Popping-Turnier in Australien und Hawaii ein, wo sie schon seit Menschengedenken ins Fischernetz gehen. Folgende Anekdote verschafft Ihnen ein besseres Bild von der sagenhaften Kraft dieses Fisches: Die Stärke des Ulua (Makrele), wird in der hawaiianischen Kultur schon immer mit der Kraft der Krieger in Verbindung gebracht. So sehr war das Stammesvolk davon überzeugt, dass sie den Frauen sogar verboten, diesen Fisch zu verzehren! Die Riesenmakrele wurde häufig bei religiösen Anlässen geopfert und wurde generell als Gottlichkeit erachtet... Versteht sich also, dass eine heftige Herausforderung auf Sie wartet!
Mit seinem flachen ovalförmigen Körper, seiner gleichmäßig gegabelten Schwanzflosse und sein wuchtiger Kopf, mit übergroßer Stirn und Riesenaugen, erkennt man diese Makrele schon von Weitem. Manchmal schwarz gescheckt oder hell geriffelt, kann sie sich im hellgrauen bis silber- und dunkelgrauen Schuppengewand zeigen. Als Meeresgrundbewohner ernähren sie sich vornehmlich von Fischen und gelegentlich auch von Krustentieren. Nur selten sieht man Schildkröten auf ihrer Speisekarte. Der tag- wie auch nachtaktive Raubfisch jagt besonders gern im Morgengrauen und in der Dämmerung. Der Nachwuchs ist meist in Schwärmen unterwegs und die Erwachsenen gehen zu zweit oder allein auf Pirsch.
Makrelen halten sich am liebsten in Lagunen und Korallenriffen auf, an seichten Stellen und Schneisen zwischen Wasseroberfläche und 200 Meter Tiefe. Am Besten fängt man sie mittels Köderfischen mit Tauchschaufel (Poppers) oder ohne Tauchschaufel (Stickbaits). Poppers nennt man sie durch die ruckartige Bewegung an der Wasseroberfläche und Stickbaits, da sie (einen lahmen oder kranken Fisch imitierend) im Wasser kaum bewegen. Geradezu unglaublich ist es, wenn man bedenkt, dass einige Unterwasserfischer es schaffen, Raubfische anzulocken, indem sie die Hilferufe einer verletzten Makrele nachahmen. Die Fischer geben dabei feine Schnalzklaute von sich und die Makrelen fallen tatsächlich darauf rein!

Die Scheckige Makrele (Schimmelmakrele – Brassy Trevally), mit seiner lateinischen Bezeichnung caranx papuensis (Papuanmakrele), kann bis zu 70 cm lang und 6,5 kg schwer werden. Sie erkennt man an den mit schwarzen Tupfern gesprenkelten silbrigen Schuppenkleid. Zwar jagt sie lieber am Tag als in der Nacht, aber 'geregelte' Jagdzeiten gibt es für sie nicht. Sie ist ständig auf Achse und hält besonders nach kleinen Fischen und wirbellosen Tieren in der Tiefsee Ausschau. Die Jungen bleiben eng in Gruppen zusammen und entfernen sich nicht weit von der Küste. Die Großen hingegen tummeln sich gelegentlich in kleinen Gruppen oder gehen hin und wieder ihre eigenen Wege.
Diese Makrelen sind äußerst lebhaft und verteidigen ihr Leben auf Teufel komm heraus! Das Angeln nach diesen Spezies ist also eine ziemlich sportliche Angelegenheit. Am besten lassen sie sich durch Kunstköder mit oder ohne Tauchschaufel verführen, die also abtauchen bzw. an der Wasseroberfläche bleiben. Bleikopfköder oder Gummiköder eignen sich aber auch ganz gut.

Die Gelbpunktmakrelen (carangoides orthogrammus) ou Carangoides Orthogrammus ("en ligne droite") haben viele Namen (Jordani, Nitidus usw.), aber eher geläufig ist die Bezeichnung Gelbe Schecke oder Gelbpunktmakrele. Die Unterseite des Kopfes ist silbrig, die Oberseite des Kopfes grün-, bläulich, wobei der ganze Körper mit gelben Punkten betupft ist, manche nennen Sie daher liebevoll „Goldmünzmakrele“. Die Gelbpunktmakrele kann bis zu 75 cm lang werden und bis zu 6,6 kg auf die Waage bringen.
In der Regeln trifft man sie in Küstennähe an, aber sie wagen sich auch mal in tiefere Gewässer bis zu 150 m. Sie schwimmen meist allein, in Paaren oder in kleinen Gruppen und ernähren sich von Kleinfischen und Krebstieren. Die Gelbpunktmakrelen angeln sich am leichtesten mit Popper, Stickbait (tauchend oder schwimmend) Gummiköder, Jig und Naturköder.

Die Bernsteinmakrele (oder Bernstein-Stachelmakrele) gehört zu den Stachelmakrelen (lat. caranguidae) und sind durch über zehn Arten vertreten.

Die Große Bernsteinmakrele (engl. Greater Amberjack), oder seriola dumerili, ist die größte aus dieser Familie. Ihre Angriffslust wird von Fischern besonders geschätzt. Sie kann bis zu 190 cm lang und 100 kg schwer werden. Seine blau-silberne Farbe wird durch eine goldene Linie auf den Seiten hervorgehoben und von den Augen aus hebt sich jeweils ein brauner Streifen ab. Dieser kräftige Raubfisch lebt vorwiegend in 20 bis 70 Metern Tiefe und ernährt sich von Fischen sowie wirbellosen Tieren. Die Große Bernsteinmakrele lebt meist in Schwärmen, wagt sich aber hin und wieder auch allein durch die Gewässer. Die Erwachsenen und großen Spezies ziehen die tiefen Riffe im Meer vor, wohingegen die Jungen ganz besonders an den Überresten interessiert sind, die am Küstenrand umherschwimmen. Die Bernsteinmakrele fängt man mit einem Jighaken, einem tauchenden oder nicht tauchenden Stickbait, einen Gummiköder oder natürlichen Köder.

Der Fang einer Bernsteinmakrele bei den Al Hallaniyat-Inseln im Süden von Oman / angeltour oman

Die gelbflossige Stachelmakrele (seriola lalandi oder Gelbschwanzmakrele) ist ein Tiefseefisch, der bis zu 2,50 m lang und 96,8 kg schwer werden kann. Der Oberkörper ist blau-grün und weiß am Bauch mit einer gelben Borte an den Seiten. Sie hält sich zwischen den Küstenstreifen und dem Ozean von 3 bis 825 m Tiefe auf. Die Gelbschwanzmakrele fühlt sich in Korallenriffen und felsigen Tiefen Zuhaus. Die Jungen halten sich besonders gern im Küstenbereich auf. Allein oder in Gruppen gehen sie auf Fischfang, wie etwa Kalmare (Tintenfische) und Krebstiere. Sie sind besonders bei Sportanglern begehrt.

Die Zeus-Makrele (Afrikanische Pompano) nennt sich auch Wimpelmakrele oder auf Lateinisch alectis ciliaris. Eigentlich handelt es sich nicht wirklich um eine Pompano (Zeusmakrele) der Gattung Trachinotus (Schwalbenschwanzmakrele oder aus dem Griechischen „Raurücken“). Die blau-silberne Makrele kann bis zu 1,50 m lang und 23 kg schwer werden. Die erwachsenen Pompanos (oder Schwalbenflossen) halten sich gern an den Küstenrändern auf, in der Nähe von Korallenriffen; die Jungen ziehen dagegen die tieferen Gründe vor. Sie bilden kleine Gruppen oder treten in Paaren auf. Auf ihrem Menu stehen Fische, Krustentiere und Kopffûßer (cephalopoda). Dieser Raubfisch ist besonders bei Extremfischern beliebt, da sie oft sehr große Exemplare hervorbringen und sich äußerst zäh im Zweikampf erweisen. Die Der Pompano fängt sich am besten mit einem Stickbait (also ein Köderfisch mit oder ohne Tauchschaufel), mit einem J-Haken (Jig) oder auch einem Naturköder.

Der Permit, oder die „Sichelmakrele“ (trachinotus falcatus (aufgrund seiner sichelförmigen Rückenflosse) egehört zur Familie der Caranguidae. Das größte Exemplar kann bis zu 1,22 m lang werden und 36 kg auf die Waage bringen. Die Sichelmakrele fühlt sich den Küsten hingezogen. Sie leben in kleinen Gruppen in flachen Gewässern und ernähren sich von Fischen, Krabben und Garnelen.
Sie zählt schlechthin zu der Trophäe des Sportangelns. In der Tat, dieser Bursche will nicht so leicht anbeißen. Und wenn er es tut, dann kämpft er wacker um sein Leben. Oft schafft er es, sich aus den Fängen zu befreien und schwimmt siegreich davon. In der Regel fängt man die Sichelmakrele mit Fliegen oder anderen Naturködern, während die Makrele auf dem Grund nach Nahrung sucht. Am besten eigenen sich Krabben; auf die stehen sie am meisten, denn diesem Köder können sie nur schwerlich widerstehen.

Der Königinumber (Talang Queenfish oder scomberoides commersonnianus) gehört zu den Caranguidae oder Carangaria, also Knochenfische aus der Barsch-Familie). Sie messen bis zu 120 cm und wiegen ausgewachsen bis zu 15 kg. Dieser Tiefseefisch mit grünlich oder bläulich silbernen Schuppenkleid weist verstreut dunkle Flecken auf. Er hält sich meist auf Meeresgrund in Küstennähe auf (Demersalfisch) und nähert sich auch den Riffen und Inseln. Er zieht in Rudeln umher und ernährt sich von Fischen, Kopffûßlern sowie kleinen wirbellosen Tieren. Seine kampflustige Einstellung fasziniert immer wieder aufs Neue die Extremangler. Jig, Shad (Gummiköder); abtauchender oder schwimmender Stickbait oder Naturköder eignen sich ganz besonders für den erfolgreichen Fang.

Gemeine Goldmakrele

Aus dem Namen könnte man schließen, die Goldmakrele gehöre zu den wie alle anderen Doraden zu den Meerbrassen (sparidae); dem ist aber nicht so. Sie bilden einen eigenen Klan. Ihre Verwandtschaft teilen sie sich mit den Coryphanae (Goldmakrelen) oder tropischen Doraden (tropische Goldbrasse).

Hierbei handelt es sich um einen kräftigen Raubfisch, der hohes Ansehen bei den Extrem-Anglern genießt. Übrigens können Sie diese Goldmakrele auch exotischerweise Mahi Mahi nennen. Ausgewachsen erreichen sie eine Länge von 150 cm und ein Gewicht von 20 kg, aber 200 cm und 40 kg hat es auch schon gegeben. Sie sind blitzschnell und torpedieren mit bis zu 92 km/h durch das Wasser! Die männlichen Artgenossen weisen eine erhöhte Stirn auf, daher der Name Coryphäne, weil diese Stirnerhöhung samt massiver Körperbau sehr an einen Helm erinnert. Die Damen hingegen erkennt man an ihrem runden Kopf und den grazilen, kleineren Körper. Ihre vielfältigen Farben, meist grell, ändern sich je nach Laune und Umgebung, ganz wie bei einem Chamäleon: metallisches Blaugrün, regenbogenfarbig (schillernd ein Prisma), Türkis, goldfarben, braun, blau, rot usw.
Diese Wanderspezies legt weite Strecken zurück und hält sich überwiegend am Meeresgrund und in tiefen Gewässern auf. Die Gemeine Goldmakrele trifft man also auf hoher See und an Küstengebieten an, bis zu einer Tiefe von etwa 80 Metern. Dieser Raubfisch lebt von Fischen, Tintenfischen, Makrelen, Jungfischen und Tiefseekrebstieren. Wie die meisten Raubfische jagen sie gern bei Morgengrauen oder Anbruch der Dunkelheit.
Die Großen Goldmakrelen (coryphaena hippurus) wurden schon vor zweitausend Jahren gefischt. Heutzutage werden sie häufig mit einer Schleppangel mittels Lamettaköder oder „Hawaii-Rock-Köder“ aus dem Wasser geholt. Die Lamettaköder imitieren junge Tintenfische und ähneln einem Makrelenvorfach. Sie können aber auch mit einer herkömmlichen Wurfangel, bespickt mit Stickbaits oder schwimmenden Fischködern, leicht geködert werden.

Der Meerbrasse (Meerbrachse)

Die Meerbrassen gehören zur Familie Sparidae, sind also mit den Barschen verwandt. Diese Barschfamilie besteht wiederum aus 38 verschiedenen Gattungen und über einhundert Arten können Sie in den Gewässern von Oman angeln, darunter die Gemeine Meerbrasse (pagrus pagrus), Zahnbrasse, der Graubarsch, Goldbrasse uvm.

Schwarzkopf-Brasse (acanthopagrus butcheri): Die Schwarzkopfbrasse (Schwarzkopf-Brachse) hält sich überwiegend am Meeresgrund auf, ist also ein so genannter Demersalfisch). Sie kann bis zu 50 cm lang und 3,2 kg schwer werden. Vorzufinden sind sie im im Schatten der felsigen etwas tiefer gelegenen Korallenriffe, im Brackwasser, wo sie sich von Weichtieren und Vielborster (polychaeta) ernähren. Letztere gehören übrigens zur Familie der Ringelwürmer.

Rotmeer-Brasse (diplodus noct): Die Rotmeerbrasse (auf Englisch Red Porgy oder Pagrus Pagrus) hat unzählige Namen: die „Bremer Barsche“ (wie sie die Franzosen nennen, die Goldbrasse, die Gemeine Brasse usw. Sie kann bis zu 90 cm lang werden und bis fast 20 kg auf die Waage bringen. Ihr hochstehender aber gedrängter Kopf wirkt massiv. Das Schuppenkleid schwankt zwischen Silber und Rosa und ist mit einem Marmormuster überzogen. Dieser Tiefseefisch fühlt sich besonders auf sandigem Meeresgrund oder zwischen den felsigen Schneisen Zuhaus. Da er vom vegetarischen Gerichten nichts hält, stehen auf seiner Speisekarte vorwiegend Krustentiere, Weichtiere und Kopffüßler.

Die Zahnbrasse (dentex gibbosus): Die Zahnbrasse nennt sich auch Höckerbrasse (wegen seiner Stirnbeule) und ist im englischen Sprachraum unter dem Namen Pink Dentex bekannt. Sein Körperbau ist oval und gedrungen, sein massiver Kopf weist eine Frontwölbung auf. Seine Schuppen sind rötlich durchdrungen mit leicht blausiblrigen Farbtönen. Die Zahnbrasse kann bis zu 106 cm lang werden und bis zu 15 kg auf die Waage bringen. Wie die Rotmeerbrasse schlägt der Demersalfisch vorzugsweise auf steinigen oder sandigen Meeresgrund in 20 bis 220 Meter Tiefe sein Lager auf. Die Kleinen tollen am liebsten am Küstenstreifen herum, wohingegen die Erwachsenen das weite Meer vorziehen. Da er vom vegetarischen Gerichten nichts hält, stehen auf seiner Speisekarte vorwiegend Krustentiere, Weichtiere und Kopffüßler.

Makrelen, Thunfische und Bonitos

Die Thunfische sind mit den Makrelen, Königsmakrelen und Bonitos Vertreter der Scombridae (Makrelen und Thunfische). Dieser gefräßige Meeresbewohner kann eine Geschwindigkeit bis zu 75 km/h hinlegen! Geangelt wird er auf verschiedene Weise: Bewährt hat sich die Schleppangel mit Lamettaköder des Typs Makrelenmaul, oder mithilfe eines farcierten Köders, beziehungsweise mit schwimmenden Fischködern und Stickbaits.

Gelbflossen-Thun In der englischen Sprache ist er unter dem Namen Yellowfin Tuna geläufig. Hierbei handelt sich um einen Tiefseefisch. Er kann eine Größe von bis zu 240 cm bei einem Gewicht von 200 kg erreichen. Er reist in Schwärmen und ernährt sich von Fischen, Krebstieren, Kalmaren. Er taucht bis 100 m Tiefe ab. Den herumschwimmenden Restern kann er nur unschwer widerstehen. Die Gelbflosse ist besonders wegen seiner Kampflust bei den Extremanglern begehrt.

Großaugen-Thun Auf Englisch Bigeye Tuna (lat. thunnus obesus) kann bis zu 250 cm groß und 330 kg schwer werden! Dieser Tiefsee-Koloss mit metallblauen Rücken und grausilbrigen Bauch schwimmt in kleinen Schwärmen. Er jagt bei Tag und bei Nacht. Seine Spezialitäten sind vorwiegend Kopffüßer, Fische und Krustentiere. Der Großaugen-Thun ist ein mächtiger Gegner und wird besonders bei Sportanglern hoch geschätzt.

Der Langschwanz-Thun (engl. Longtail Tuna, lat. thunnus tonggol) ziert auch eine omanische Briefmarke. Er kann bis zu 145 cm lang und 36 kg schwer werden. Dieser Fisch lebt im flachen Meer, wo die Kontinentalplatten aufeinandertreffen und das Wasser glasklar ist. Denn hier gibt es für sie die feinsten Leckerbissen: kleine Fische, Larven, Krustentiere und Kopffüßer.

Der Wahoo (lat. acanthocybium solandri) oder die Schwarzmakrele. Er ähnelt sehr einer Barrakuda. Sein Rücken schillert blaugrün und sein Bauch ist silbergrau. Dieser Fisch dringt bis in 200 m Tiefe vor, der so genannte epipelagiale Bereich. Der Wahoo ist meist Alleingänger, kann aber auch kleine Gruppen formieren. Seine Hauptmahlzeit besteht aus Fischen und Kopffüßern. Mit seiner 250 cm Länge und seinem 83 kg Gewicht punktet er besonders bei Sportanglern. Am besten lässt er sich durch Schleppangeln ködern.

Die Torpedo-Makrele (Scomberomorus Commerson) kann bis zu 200 cm lang und 70 kg schwer werden. Sie zieht es besonders zu den Unterwasserklippen, Korallenriffen, Lagunen und seichten Gefällen hin. Sie ziehen in kleinen Gruppen umher und ernähren sich von Krustentieren, Kopffüßern und Fischen.

Der Barrakuda oder Großer Barrakuda (sphyraena barracuda) ist mit dem Thunfisch verwandt. Er ist ein unerbittlicher Raubfisch, der bis zu 200 cm lang und 50 kg schwer werden kann. Zu erkennen ist er am langen silbernen, mit schwarzen Punkten übersäten, Körper. Sein Unterkiefer steht hervor und seine Zähne sind hakenförmig. Sie leben allein oder in kleinen Gruppen und halten sich gern um die Riffe herum auf. Aber man bekommt sie auch im Meer in Tiefen von etwa bis zu 30 m zu sehen. Dieser Raubfisch jagt tagsüber und ernährt sich von Kopffüßern, Garnelen und Fischen. Er ist besonders aggressiv und tötet über seinen Hunger. Menschen greift er aber erst an, wenn er von ihnen provoziert wird. Meist wird er mit einer Schleppangel und schwimmenden Fischköder gefischt.

Zackenbarsche

Die meisten Zackenbarsche bilden eine Unterfamilie der Epinephelinae. Sie findet man bis zu 300 m Tiefe an. Die Zackenbarsche sind Fleischfresser, ernähren sich also hauptsächlich von Weichtieren, Krebstieren und Fischen. Die Epinephelinae umfassen 22 Gattungen und 87 Arten. Folgende Spezies finden Sie überwiegend in Oman an:

Der Marmorbarsch (epinephelus malabaricus oder auf Englisch Malabar Grouper) kann bis zu 234 cm lang und 150 kg schwer werden. Sein wuchtiger Körper endet mit einer runden Schwanzflosse. Sein marmorbraunes Schuppengewand ist mit hellen und dunklen Punkten bespickt. Daher sein Name. Er sieht also dem Braunen Zackenbarsch sehr ähnlich. Da er die seichten Tiefen zwischen 2 und 150 Meter vorzieht zieht es ihm vor allem in die sandigen Meeresgründe, etwa in den Korallenriffen. Er steht besonders auf Krustentiere, Kopffüßler und Fische.

Der Kartoffelbarsch (auf Lateinisch epinephelus tukula oder zu Englisch Potato Bass) ist ein Meeresbewohner, der bis zu 200 cm groß und 110 kg schwer werden kann. Dieser Alleingänger fühlt sich in den engen Riffnischen und auf den hügligen Ebenen des Meeresgrunds Zuhaus. Dieser sesshafte Meeresbewohner zeigt sich gegenüber Eindringlingen besonders angriffslustig und ist daher bei Sportanglern ein begehrter Fang.

Fang eines braunen Zackenbarsches bei den Al Hallaniyat-Inseln im Süden von Oman / Angeln in Oman

Der Marmor-Braune Zackenbarsch nennt sich auf Englisch Brown Marbled Grouper und zu Lateinisch epinephelus fuscoguttatus. Er kann bis zu 120 cm lang werden. Sein gedrungener, massiver Körper hat ein hellbraunes Marmormuster mit braunen und grauen Punkten. Er wohnt in den Riffhängen und jagt seine Beute bis zu 60 m Tiefe, hauptsächlich Krustentiere, Kopffüßer und Fische. Er verteidigt eifrig sein Revier und jagt seine Beute bei Tag un Nacht.

Der Fang eines braunen Zackenbarsches bei den Al Hallaniyat-Inseln im Süden von Oman / angeltouren oman

Der Zackenbarsch fängt sich überwiegend mit Naturköder oder Jighaken

Nebelbarsch (lethrinus nebulosus)

Auf Englisch Spangled Emperor, Green Snapper oder Morwong, gehört zu den Großkopfschnappern (lethrinidae). Sein Körper ist gedrungen und schimmert in prächtigen Farben. Sein Kopf ist blau gestreift und sein bläulich glänzendes Schuppenkleid hebt sich von den gelb-bronzenen Kiefern ab. Die größte Spezies kann bis zu 80 cm groß und 8,5 kg schwer werden. Der Nebelbarsch jagt am liebsten in der Nacht Weichtiere, Krustentiere, See-Igel und Sandwürmer. Für ein Herdentier ist er zwar neugierig, aber dennoch vorsichtig. Die Jungen tummeln sich besonders gern in den Algen und im hohen Seegras, wohingegen die Großen sich in den Lagunen und klaren Meeresgründen aufhalten.

Wolfshering

Der Wolfshering (chirocentridae) gehört zu den küstennahen Tiefseefischen, wovon es zwei Arten gibt: den Wolfshering Dorab (der drapierte Wolfshering) und den Wolfshering Nudus (der kahle Wolfshering). Zu erkennen ist er an seinem schlanken langen Körper im silberblauen Schuppenkleid. Seine spitze hakenförmige .Schnauze ist unverkennbar. Er kann bis zu einem Meter lang werden. Dieser Jagdfisch ernährt sich von Fischen, Krebstieren und wagt sich hin und wieder in die Flussmündung der Lagunen vor – da liegen sie ihrer Beute am liebsten auf der Lauer. Die Wolfsheringe fängt man am besten mit Wobbler, entweder mit oder ohne Tauchschaufel (schwimmende oder nicht schwimmende Stickbaits), oder schwimmende Fischköder.

Fächerfisch

Der Fächerfisch (engl. Ido-Pacific Sailfish, lat. istiophorus platypterus) nennt sich auch Segelfisch. Er gehört zu der Familie der Istiophoridae, seine segel- oder fächerförmige Rückenflosse gab ihm seinen Namen. Er hat einen dunkelblauen Rücken, blaubraune Flanken und einen weißsilbrigen Unterleib. Er wird bis zu 3,50 m lang und 100 kg schwer. Das ist einer der schnellsten Fische. Geschwindigkeitsmessungen an einer Angel haben bis zu 109 km/h gemessen! Nur gut das im Wasser nicht geblitzt wird! Ein wahrer Pfeil im Wasser, der besonders bei Extremanglern begehrt ist. Dieser Tiefseefisch hält sich am Küstengebiet und an Inseln auf. Dort ernährt er sich von anderen Fischen, Krustentieren und Kopffüßern.

Blaufisch

Der Blaufisch (engl. Bluefish, lat. pomatomus saltatrix) wird auch Blaubarsch genannt. Diese Spezies bildet nur eine Familie – die Gattung Blaufisch (pomatomidae). Dieser dunkelblaue bis blaugrüne Silberfisch wird bis zu 120 cm lang und 6 kg schwer. Er hält sich im Küstengebiet auf, wobei sich die Jungen näher an den Flussmündungen und Buchten halten. Die Blaufische wandern in Schwärmen, die sich bis zu 8 km ausstrecken können. Sie greifen auch andere Fischschwärme an. Zu ihrer Alltagskost gehören auch Weichtiere sowie Krustentiere. Sie lassen sich mit Stickbaits, Schwimmfischen, Würmern oder lebendigen Naturködern (Fische) fangen.

Rochen

Der Gewöhnliche Stechrochen (engl. Common Stingray, lat. dasyatis pastinaca) kann zwei Meter lang werden. Zwischen 5 und 60 Meter Tiefe ernährt er sich hauptsächlich von Kleinfischen und wirbellosen Tieren. Sein Giftstachel ist hoch gefährlich.

Der Große Geigenrochen (engl. Giant Guitarfish, lat. rhynchobatus djiddensis), auch unter den Namen Schulterfleck-Geigenrochen geläufig, kann bis zu 350 cm erreichen und bis zu 200 kg auf die Waage bringen. Dieser Rochen mit langer spitz zulaufender Schnauze wird gern mit Haien verwechselt, noch dazu wo seine Rückenflosse fast genauso aussieht. Häufig unter dem Sand lauernd jagt er Krustentiere, Kopffüßer und Fische in größeren Tiefen.

Sie fängt man am besten mit Weichtierködern (Würmer), Sardinen oder Tunfischhappen.



Angeln in Oman

Angeltechniken:

- Riesenmakrele / GT

- Rochen

- Blaubarsch, Zackenbarsch, Bernsteinmakrele und Thunfisch

Die Spitzenfische zum Angeln:

- Riesenmakrele

- Zackenbarsch

- Rochen

- Bernsteinmakrele

- Thunfisch

Unterkunft

- Landhaus auf der Insel Al Hallaniyat

- Zimmer mit Meerblick

- Privathaus mit Meerblick

- Freizelten